Archiv für Juli 2009

Arabisch und LaTeX mal wieder: IJMES-Umschrift, meine Lösung

Ein Beitrag zum Themengebiet Computer & Internet, geschrieben am 17. Juli 2009 von Johanna

Da (s.u.) ArabTeX bei dem Sammelband, den ich gerade setze, Kompatibilitätsprobleme verursacht, musste ich es rausschmeißen. Ich brauche aber diverse Transliterationszeichen, um eine IJMES-artige Umschrift setzen zu können. Mit XeLaTeX wäre das kein Problem, aber das geht aus diversen anderen Gründen nicht…

Das Problem sind vor allem ‘Ayn und Hamza. Und dafür habe ich habe eine Lösung gefunden, auf die ich ganz stolz bin:

\usepackage{graphicx}

\usepackage{semtrans} %Ggf. installieren

\newcommand{\ayn}{\textsuperscript{c}}
\newcommand{\hamza}{\textsuperscript{\T{c}}}

Und dann einfach nur noch \ayn und \hamza verwenden, wann immer man die entsprechenden Zeichen braucht – voilà!

Ansonsten braucht man für IJMES nur noch Punkte unter einigen Konsonanten, die kriegt man mit \d{s} usw., und Striche über den Vokalen, die kriegt man mit \={a}, \={u} und {\=\i}. I ist anders, damit es nicht so langweilig wird. :-)

LaTeX-Unverträglichkeit

Ein Beitrag zum Themengebiet Computer & Internet, geschrieben am 17. Juli 2009 von Johanna

ArabTeX und großes polnisches Ł (in LaTeX: {\L}) vertragen sich nicht. Das L mit Hacek erscheint nicht im PDF. Und das steht nirgendwo im Internet. Daher: Das musste jetzt mal gesagt werden. :-)

Was ich an Deutschland blöder finde als an arabischen Ländern:

Ein Beitrag zum Themengebiet Familie, Gesellschaft, geschrieben am 17. Juli 2009 von Johanna

Meine dreijährige Tochter liebt es gerade, wildfremde Menschen nach ihrem Namen zu fragen („Wie heißt Du?“). In 99% aller Fälle wird sie ignoriert, oder die Leute geben die Frage zurück, oder sie lächeln, verweigern aber die Antwort, oder sie reagieren sogar irritiert. Allenfalls Jugendliche antworten ab und an. Offensichtlich gilt die grundlose Frage nach dem Namen hierzulande als indiskret und Grenzüberschreitung und die Preisgabe des Namens als etwas Persönliches… oder so. Und DAS ist etwas, das ich mir z.B. für Ägypten oder Jordanien überhaupt nicht vorstellen kann.

Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass in Deutschland das Siezen und der Gebrauch des Nachnamens so üblich sind. Die Leute wollen vermutlich weder mit ihrem Vornamen herausrücken (typisch deutsch halt) noch einer Dreijährigen erklären, dass sie Frau Leutheusser-Schnarrenberger o.s.ä. heißen… In Ägypten heißen sie einfach „Ahmad“ oder so. Viel praktischer. :-)

Ich bin habilitiert!

Ein Beitrag zum Themengebiet Wissenschaft, geschrieben am 9. Juli 2009 von Johanna

Seit gestern. Bislang noch zu müde, um mich richtig zu freuen, aber das kommt hoffentlich noch!