Archiv für September 2007

Mubarak-Witze

Ein Beitrag zum Themengebiet Ägypten, geschrieben am 28. September 2007 von Johanna

Sinngemäß aus dem Middle East Diary:

„Mubarak is on his deathbed, so his aides ask him about his last wishes.
Mubarak says: I want my son Gamal to succeed me as president.
His aides say: But Mr. President, the people won’t accept it, what should we do about that?
Mubarak answers: Let them eat shit!
Mubarak’s aides say: What about the Parliament?
Mubarak: Let them eat shit!
The aides: What about the opposition?
Mubarak: Especially them, let them eat shit!
The aides say: Sure, boss. Anything else you wish for?
Mubarak answers: Yes, I want my elder son Alaa to own the shit franchise!

Mubarak’s aides one day come to him and ask: Sir, don’t you think it’s about time you wrote a farewell speech to your people?
Mubarak answers: Why? Are the people leaving?“

Politically israelisch?

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, geschrieben am 27. September 2007 von Johanna

Mit Interesse verfolge ich den Verlauf meiner Cola-Umfrage (mittlerweile bahnbrechende 16 Teilnehmer *g*). Den Sinn und Zweck dieser ungemein wissenschaftlichen und seriösen Umfrage erkläre ich vielleicht später mal. Was mich etwas überrascht, ist, dass israelische Colamarken so gut laufen. Nicht, dass ich Jesus Cola für einen schlechten Namen halte (naja… Trivialisierung??), aber ich frage mich gerade ernsthaft, wie meine Leserstruktur eigentlich so aussieht. Wirkt die PI-Debatte etwa immer noch nach? Lesen hier PI-Fans mit? Oder spreche ich falsche Verdächtigungen aus? 😉

Doch nicht: Radioprominenz

Ein Beitrag zum Themengebiet Gesellschaft, Islam, geschrieben am 21. September 2007 von Johanna

Wen es interessiert: Heute um 15.20 wird mich voraussichtlich jemand für Radio 1 (RBB) live zum Thema „Ehe auf Zeit im Islam“ interviewen. Natürlich geht es nicht wirklich um das recht spannende Thema, sondern eher um den Vorschlag von Frau Pauli. Sie hätte sich mal lieber auf ihre Forderung, das Ehegattensplitting in ein Familiensplitting umzuwandeln, konzentriert. Da hätte sie mich voll auf ihrer Seite gehabt.

UPDATE: Die Radiojournalistin hat nach einem Tag Grübeln herausgefunden, dass Zeitehe im Islam nicht das Gleiche ist wie bei Frau Pauli, und mich wieder ausgeladen. Natürlich erst, nachdem ich zwei Aufsätze und ein halbes Buch zu dem Thema gelesen habe, um bloß keinen Blödsinn zu erzählen.

Kleiner Tip an Journalisten, für die Zukunft: Erst mal bei Wikipedia reinschauen und herausfinden, worum es überhaupt geht, bevor man völlig ahnungsfrei an der Uni anruft und Leute von der Arbeit abhält. (Kommt tatsächlich öfter vor, als man meinen sollte. Manche Medienfritzen telefonieren lieber zwei Stunden herum, um einen Ansprechpartner zu finden, als eine Viertelstunde zu googeln.)

Wieder was gelernt

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, geschrieben am 20. September 2007 von Johanna

Was ich bis gestern morgen nicht wusste, jetzt aber weiß:

Wenn man vor einer Horde Sechzehnjähriger einen Vortrag hält und dazu eine Präsentation auf seinem Laptop laufen hat, sollte man auf ebenjenem Laptop die Bluetooth-Funktion ausschalten. Das gilt zumindest dann, wenn man Wert darauf legt, nicht ständig infantile Nachrichten auf Bildschirm und Leinwand zu haben …

Mein Gott – ich dachte, ich hätte Ahnung von Computern und Technik, aber ich wusste noch nicht mal, dass so etwas geht, geschweige denn, dass mein Laptop routinemäßig darauf eingestellt ist! Ich glaube, ich werde alt. 😉

Ägypten, mal wieder

Ein Beitrag zum Themengebiet Ägypten, Islam, Wissenschaft, geschrieben am 19. September 2007 von Johanna

Ich bin keine uneingeschränkte Freundin des US-Außenministeriums, aber dessen Berichte über die Situation der Religionsfreiheit in Ägypten und anderen Ländern sind solide, detailreich und geben einen guten Überblick über die aktuellen Ereignisse und die Gesetzgebung.

Vor einigen Tagen ist der aktuelle Bericht des Jahres 2007 über Ägypten veröffentlicht worden: Hier.

Fazit des Berichts: Die Achtung vor dem Prinzip der Religionsfreiheit hat abgenommen. Das würde ich auch so sehen. Einige der in dem Bericht genannten Punkte waren mir aber neu, z.B. die Verfolgung von Zeugen Jehovas (um die es in den vergangenen Jahren eher ruhig geblieben war), die diversen Verbote von Büchern und Zeitschriften oder die Blasphemieurteile, z.B. gegen zwei Muslime, von denen der eine behauptet haben soll, er habe Gott gesehen (11 Jahre Haft, nach Berufung reduziert auf läppische 6 Jahre), und der andere die Existenz von Himmel und Hölle geleugnet haben soll (gab bloß drei Jahre).

Nothing compares to Egypt.

Konvertiten im Untergrund

Ein Beitrag zum Themengebiet Gesellschaft, Islam, geschrieben am 12. September 2007 von Johanna

konvertitencartoon.jpg
Klaus Stuttmann

Nothing compares to Egypt

Ein Beitrag zum Themengebiet Ägypten, Wissenschaft, geschrieben am 11. September 2007 von Johanna

Eine viel diskutierte menschenrechtsorientierte Version des offiziellen ägyptischen Tourismus-Promo-Videos.

Die Produzenten sind Muslime, die sich für Religionsfreiheit in Ägypten einsetzen. Interessanterweise lehnen viele Baha’is das Video als respektlos, aufdringlich und kontraproduktiv ab. Ich finde es gut gemacht und treffend.